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Kunst, Kunsthandwerk, Literatur und Fotografie in und um Neulewin

Stadtpfarrkirche Müncheberg


"Die aus einer Zisterziensergründung in der ersten Hälfte des 13. Jhds. hervorgegangene Kirche wurde im April 1945 zerstört. Im Zuge des Wiederaufbaus von 1992 bis 1997 wurde de Ruine der gotischen Hallenkirche überdachtund erhielt einen modernen, architektonisch einzigartigen Einbau. Er beherbergt die Stadtbibliothek, einen zusätzlichen Sitzungssaal sowie Sanitärräume und eine Küche. Wie ein Schiffsrumpf schmiegt sich dieses gebaute Haus an die Nordwand des Kirchenschiffes.
Die Raumwirkung der gotischen Kirche ist trotz des modernen Einbaus erhalten geblieben und die Wände der überdachten und beheizbaren Ruine erzählen eindrucksvoll von der Geschichte dieses Gebäudes und der umgebenden Landschaft.
Alle Räume werden für weltliche und kirchliche Zwecke genutzt und können auch für Tagungen, Empfänge und private Veranstaltungen gemietet werden. Unterhalten wird das Gebäude nach einem bis heute einzigartigen Nutzungsmodell. Gleichberechtigt wird es von der Evangelischen Kirchengemeine, der Stadt Müncheberg und dem Förderverein der Stadtpfarrkiche verwaltet und genutzt, die zu diesem Zwecke die Stadtpfarrkirche Müncheberg Betreibergesellschaft mbH gegründet haben."
(C) stadtpfarrkirche-muencheberg
Geschäftsstelle der Betreibergesellschaft mbH, Ernst-Thälmann-Straße 52, 15374 Müncheberg Telefon: 033432 728 06, Fax: 033432 728 05
www.stadtpfarrkirche-muencheberg.de
Mail an die Betreiber




(C) stadtpfarrkirche-muencheberg

(C) stadtpfarrkirche-muencheberg

(C) stadtpfarrkirche-muencheberg

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Sophie Natuschke


1950 in Bautzen geboren
1969-1971 Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Prof. Kies im Fach Plastik
1970-75 Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee Fachrichtung Grafik bei A. Mohr, W. Klemke, K. Wittkugel
1976-77 Zusatzstudium an der PWSSP Gdansk/ Polen
seit 1979 im Oderbruch zu Hause
Ausstellungen u.a. Frankfurt/ Oder, Hannover, Berlin, Lübeck. Moskau, Bratislava, Bonn, Paris, Genf, Tokyo, Washington...

Sophie Natuschke, Dorfstraße 49, 16259 Güstebieser Loose, Telefon: 033452 3492




(C) sophie natuschke

(C) sophie natuschke

(C) sophie natuschke

(C) sophie natuschke

 

 

Christian Masche


Nach einer Lehre zum Bau-und Möbeltischler arbeitete ich in einer kleinen Kunsttischlerei in Berlin Pankow wo wir Historistische Portale, unter anderem für das Postmuseum in Berlin, bauten und die dafür notwendigen Maschinen gleich mit. Nach dem Zivildienst und Abendschulabitur begann ich 1992 ein Praktikum bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg. Daraus ergab sich eine Anstellung als Restaurator bis zum Jahr 2000. Ich restaurierte höfisches Mobiliar und Inneneinrichtungen und spezialisierte mich auf historische Holzfußböden. Durch zahlreiche Praktika und Seminare zu historischen Techniken gelangte ich schließlich zum Drechseln.

Edda Goedecke, Ortwiger Hauptstr.19, 15324 Letschin/ Ortwig, Tel.: 033478 37035 oder 01732690460
www.christian-masche.de/
Mail an Herrn Masche




(C) christian masche

(C) christian masche

(C) christian masche

(C) christian masche

 

 

Edda Goedecke


Nach einem schweren Unfall, der das berufliche Aus verursachte begann Edda Goedecke mit der Malerei. Erst waren es nur Zeichnungen mit Aqurellstiften, dann begann sie mit dem Vermalen der Aquarelle. Nach einem Mal- und Zeichenkurs probierte Edda Goedecke verschiedene Maltechniken- Tempera- Öl- und Acrylfarben- und blieb bei Acrylmaltechnik. Derzeit arbeitet sie an ihrer ersten Ausstellung in ihrer Werkstatt "Zuflucht" in Neulietzegöricke.

Edda Goedecke, Neulietzegöricke 10, 16259 Neulietzegöricke, Telefon: 033457 5129
Mail an Frau Goedecke








(C) edda goedecke

(C) edda goedecke

(C) edda goedecke

(C) edda goedecke

 

 

Galerie "Koch und Kunst"- Fotokurse


"Hessheimer sucht nach den Chancen der Perspektive, nach Schwerpunkten im Schwerelosen, nach Gegengewichten im Himmel, nach vertikaler Ermunterung im Ausgeliefertsein an den Horizont und nicht zuletzt nach farblicher Gnade in der Härte der physischen Formen. Diese Landschaft ist zwar voller Kontraste: industrielle Landwirtschaft, Wohnen und Verkehr, Müllplatz und Garten bieten sich dem analytischen Blick an. Hessheimer streift sie jedoch nur beiläufig. Spuren interessieren ihn als Textur, nicht als Zeichen. Symbolische Elemente - Kreise, Sterne, Gesichter - werden spielerisch von ihm eingefangen, sind aber nicht konstitutiv. Und auch romantische Sichtweisen sind eher ein Nebenprodukt als ein Fluchtpunkt seiner Arbeit. Bestimmend ist immer die Suche nach einem menschlichen Blick. Es zeichnet ihn als Fotografen aus, dass er dabei unbestechlich bleibt und nicht vorschnell auf Versöhnung zielt. Was der Landschaft an Zusammenklang nicht auf ehrliche Weise abzugewinnen ist, was sie nicht freiwillig schenkt, das ist auch nicht zu haben. Vielleicht später einmal, man muss warten können. Die Bilder loten aus, wie weit sich das Oderbruch jenseits der Idylle für einen Betrachter als Ensemble öffnet. "Ich glaube daran, dass es so ist, wie ich es fotografiere", sagt Hessheimer. Es ist auch so, können wir ihm versichern - weil Du es möglich gemacht hast." (K.Anders)



Stefan Hessheimer, Poststraße 12, 15324 Letschin- OT Gross Neuendorf, Tel: 033478 4541, Mail an Herrn Hessheimer


(C) stefan hessheimer

(C) stefan hessheimer

(C) stefan hessheimer

(C) stefan hessheimer

 

 

Franziska Steuer


Franziska Steuer wurde 1967 in Dresden geboren. Nach zweijährigem Architekturstudium wechselt sie 1991 in den Fachbereich Bildhauerei der Kunsthoch- schule Berlin-Weißensee. Diplomabschluss 1996.
Seit 1995 wohnt sie im Oderbruch. Hier werden 1998 und 2000 ihre beiden Söhne geboren.
Seit 2002 arbeitet sie im Kulturladen des Fördervereins Wilhelmsaue e.V., der alljährlich Kunstmärkte und die Kunst-Loose-Tage, offene Ateliers im Oderbruch, organisiert. An diesen Veranstaltungen nimmt sie selbst regelmäßig teil.
Seit 2008 ist sie Mitglied der Künstlergruppe KÖZwölf mit Ladengalerie in Buckow / Märkische Schweiz. Franziska Steuer lebt und arbeitet in Groß Neuendorf an der Oder im Untergeschoss der Dorfkirche und nutzt eine Metallwerkstatt in Wilhelmsaue bei Letschin.

Franziska Steuer, Parkweg 1, 15324 Gross Neuendorf, Tel: 033478 38806, Mail an Frau Steuer


(C) franziska steuer

(C) franziska steuer

(C) franziska steuer

(C) franziska steuer

 

 

Isabel Videra


Isabel Videra wurde 1956 geboren und verbrachte ihre Kindheit in Hoyerswerda. 1974 wurde sie nach einer Ausbildung Töpfergeselle bei Karl Louis Lehmann in Neukirch/ Lausitz. Seit 1982 lebt und arbeitet sie in Gieshof- Zelliner Loose/ Oderbruch. Seit 1983 ist Isabel Widera Handwerksmeisterin.

Isabel Videra, Zelliner Loose 7, 15324 Letschin, OT Gieshof, Telefon: 033478 4747











(C) isabel videra

(C) isabel videra

(C) isabel videra

(C) isabel videra

 

 

Kunersdorfer Musenhof


Der Garten des Musenhofes, heute 9.000 m² groß, wurde als Küchengarten genutzt. Heute ist er Teil des Gesamtensembles, gestaltet mit zahlreichen Plastiken von den Bildhauern Horst Engelhardt, Hella Horstmeier, Michael Klein, Roland Rother, Prof. Werner Stötzer, Heiko Börner und Ehrhard Thoms.
Der Kunersdorfer Musenhof ist heute Sitz der internationalen Chamisso-Gesellschaft e.V. und Chamisso-Literaturhaus. Er befindet sich vier Kilometer von Wriezen entfernt, direkt neben der weithin sichtbaren Kunersdorfer Kirche.
Eine Ausstellung im Kunersdorfer Musenhof zum Leben und Werk Chamissos wird an den Wochenenden oder nach Absprache von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Jährlich finden Literaturveranstaltungen statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Haus!

Margot Prust, Kunersdorfer Musenhof, Chamisso-Literaturhaus, Dorfstr.1, 16269 Bliesdorf, Tel.033456 151227
Mail an Frau Prust



 

 

Norbert Horenk


(Nadja Voigt 2011) Versteckt hinter dem Deich, direkt am Oder-Neiße-Radweg, hat Norbert Horenk sein Atelier „Grüne Hütte“. Der Glasgestalter fertigt Massivobjekte, Glasgefäße, Schalen und Vasen. Auf zwei Arten entstehen seine farblich zurückhaltend gestalteten Objekte: Vor dem Brenner, der sogenannten Lampe oder mit der Glasbläserpfeife. Einen Teil fertigt er in seiner kleinen Werkstelle hinter dem Haus, die anderen Objekte, Einzel- und Sammlerstücke zumeist, entstehen im thüringischen Lauscha, dass er zwei bis drei Mal im Jahr besucht. Sogenannte Folien, dünne Scherben aus Glas, die zwei bis drei Farbschichten haben, werden in die Zwischenschicht oder außen appliziert. So entstehen außergewöhnliche Effekte aus fließenden Formen.
Die Bandbreite des 1949 in Berlin geborenen Glasgestalters lässt sich in einem kleinen Glaspavillon im Garten seines Hauses in Güstebieser Loose betrachten. „Glas ist eine formbare, bildnerische Masse, die ich nach meinem Willen gestalten kann“, sagt Norbert Horenk. Der Glasgestalter ist Autodidakt und bereits seit 1978 selbstständig. Regelmäßig beteiligt er sich an den Kunst-Loose-Tagen, stellt in Galerien aus und verkauft seine Stücke am Wochenende auf Märkten in Berlin. Auf seinem Grundstück, das er 1985 gekauft hat und dort seit 1997 sein Atelier hat, sind auch Werke aus geblasenem Glas von Michael Drews zu finden.
(Quelle und Rechte: www.berlinerglas-horenk.de)

Norbert Horenk, Hohlglasgestaltung, Oderstraße 28, 16259 Neulewin, Tel. 033452 3607 oder 0174 2633728
Ausstellung & Verkauf: 01.05.-01.10. eines Jahres, Freitag 15.00- 19.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Mail an Herrn Horenk




(C) norbert horenk

(C) norbert horenk

(C) norbert horenk

(C) norbert horenk

 

 

Atelier Anka Goll


"Weit verstreut liegen die Loosehöfe inmitten der Naturlandschaft des Oderbruchs. Die ab 1780 im gesamten Oderbruch entstandenen Einzelhöfe sind eine regionaltypische Siedlungsform, die aufgrund der oft praktizierten Flächenzuteilung per Loos auch heute noch Loosehöfe heißen. Einer dieser Höfe ist der besonders schöne Uhlenhof. Ein Dreiseitenhof wie aus dem Künstlerbuch. Hier stellt die Künstlerin Anka Goll ihre Werke im parkähnlichen Garten sowie im Atelier im Bauernhaus vor. Es ist ein Genuss bei Sonnenschein über den weitläufigen Hof zu schlendern und hinter jeder Biegung eine Skulptur zu entdecken. Mit ein wenig Glück hat die Künstlerin gerade Zeit und zeigt einem persönlich die Galerie."
(C) schoene-orte.net


Atelier Anka Goll, Uhlenhof, 16259 Güstebieser Loose, Telefon: 033452-3491
Öffnungszeiten: Samstag & Sonntag sowie nach Vereinbarung.






(C) anka goll

(C) anka goll

(C) anka goll

(C) anka goll

 

 

Victor Baselly


Geb. am: 22.12.1967 in: Cajamarca - Perú
1986-1990: Kunststudium an der Kunstschule “Mario Urteaga” in Cajamarca
1997: Freie Fotowerkstatt/ Göttingen
2000-2003: Freie Keramikwerkstatt 2003: Grafikdesign
2006-2008: Master of Art / Art in Kontext UDK-Berlin
EINZELAUSSTELLUNGEN
1987: Machtvolle Sinnestäuschung”
1988: Márgenes (“Spielraume”)
1996: Cosmos
1998: Zwischen Meeren und andinischen Göttern
1999: Erde aus Göttern
2001: Das Lied der Mondin I
2001: Das Llied der Mondin II
2002: Neue Alte Bilder aus Perú
2003: Peru zwischen dem verbotenem und dem heiligen. Bilder und Keramik,
2004: Tierra de Duendes y Apus Estacion Chilete Victor Baselly
2005: Farbton Victor Baselly
2007: Flüssige Elemente
2008: Konstellation Malerei und Keramik
GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNGEN 1991-2008 : Peru, Ecuador, Deutschland Saal “Kazuo Terada”, Nationales Kulturinstitut Caj. Perú Vereinigung der Kunstfreunde, Cajamarca Kunstgalerie “El Batán”, Cajamarca Kulturzentrum, Göttingen Galerie U., Göttingen El Batán, Galerie Cajamarca, Kulturfabrik Haldensleben, Alemania Rathaus Halberstadt, Alemania EineWelt Haus, Magdeburg Alemania, Museeum für zeitgenössische Kunst Cusco/Peru, Kulturkreis Bad Berka e.V Coudrayhaus, Galerie Kathrin Lorenz Erfurt, Stadtpfarrkirche Müncheberg, Kulturfabrik Haldensleben - Alemania, Maschinenhaus Galerie Letschin-Groß Neuendorf, Sparkasse Märkisch-Oderland Strausberg.
(C) victor baselly


Atelier Victor Baselly, Ortwiger Hauptstr. 9, 15324 Letschin OT Ortwig, Telefon: 033478 38554
Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung.




(C) victor baselly

(C) victor baselly

(C) victor baselly

(C) victor baselly

 

 

Heidi Köhler


1965 in Wriezen geboren 1972 bis 1982 Allgemeinbildende Oberschule 1982 bis 1984 Scheibentöpferlehre bei Michael Goll / Gesellenbrief 1982 erste Auseinandersetzung mit Zeichnen und Malerei 1984 bis 1989 Töpfergeselle bei Thomas W. Münster / Güstebieser Loose 1989 bis 1990 Töpfergeselle bei Isabel Widera / Zelliner Loose ab 1989 Teilnahme an verschiedensten Kunstmärkten und Austellungen 1993 bis 1994 Fachberaterin im Keramikbereich der Firma Wilhelm Rüther GmbH & Co KG / Berlin 1996 bis 1997 Leiterin eines Keramikzirkel für Jugendliche / Lunow 1997 bis 1998 Reitunterricht für Kinder / Friedrichshof ab 2001 Vorbereitung auf die Tätigkeit als selbständige Keramikerin Heidi Köhler wohnt und arbeitet in Güstebieser Loose und hat zwei Kinder. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit Gefäßkeramik und Fayencemalerei.

Heidi Köhler Gefäßkeramik, Fayencemalerei, Dorfstraße 47, 16259 Güstebieser Loose, Tel. 033452-3490




(C) heidi köhler

(C) heidi köhler

(C) heidi köhler

(C) heidi köhler

 

 

Oderbruchscheune Stephan Kulke


In der Werkstatt der "Oderbruchscheune" entsteht Schmuck für Hand, Hals, Ohr und Haar. Stephan Kulke produziert aus einheimischen- und exotischen Edelhölzern kleine Schmuckstücke. Haarspangen für besonders viel Haar (10cm Mechanik) und Ohrhänger in zahlreichen Design`s. Für selbstgeschneiderte Kleidung oder Taschen enstehen Schmuckknöpfe in allen Formen und Größen. Hinzu gekommen ist eine Keramikschmucklinie.
Alle Schmuckteile können auch nach Kundenwünschen angefertigt, bzw. geändert werden.
Der Laden kann in den Wintermonaten nach Anmeldung, im Sommer zu regelmäßigen Öffnungszeiten (siehe Website) besucht werden.

Stephan Kulke, Neulewin 142, 16259 Neulewin, Tel.: 033452 49 43 4 Mail an Stephan Kulke
www.oderbruchscheune.de




(C) stephan kulke

(C) stephan kulke

(C) stephan kulke

(C) stephan kulke

 

 

Keramikwerkstatt Niki Spies


Abgeschieden von der großen Welt, in mitten des Oderbruchs liegt der Töpferhof Altreetz. Umgeben von Feldern, bewohnt von Menschen, Hunden, Katzen und Schafen lädt hier alles zur Arbeit mit den Elementen Ton, Wasser und Feuer ein.
Schöne Teller , Schalen, Schüsseln und Tassen zu machen ist der Anspruch meiner Arbeit. Aus selbst gemischtem Ton, bemalt mit eingefärbten Tonen, zum Teil glasiert, entstehen Gefäße mit ganz eigenem Charakter. Verkauft wird mein Geschirr auf Töpfermärkten, in einem kleinen Laden in Berlin, in der Pension Oderkultur - wo Ihnen auch das Frühstück darauf serviert wird - und direkt aus der Werkstatt. Nikolaus Spies, geb. 1955, ausgebildet bei Hedwig Bollhagen, seit 1981 eigene Werkstatt in Berlin und ab 1997 im Oderbruch.
Niki Spies, Ausbau 2, 16259 Altreetz, Funk: 0172 367 1555, Mail an Niki Spies



(C) niki spieß

(C) niki spieß

(C) niki spieß

(C) niki spieß

 

Christina Susanne Bundels & Frank Möbius, Keramikatelier



Unser Werkstattatelier für handgearbeitete Keramik und Unikatschmuck liegt mitten im Ortsteil Karlsbiese. Wir produzieren auf der Töpferscheibe freigedrehtes Keramikgeschirr, u.a. Tassen, Teller, Schalen, Schüsseln, Dosen, Kerzenhalter, Übertöpfe und vieles Anderes, sowie schöne Schmuckunikate, kombiniert aus Keramik und Edelsteinen.
Das dekorative Geschirr ist für den täglichen Gebrauch bestimmt, wobei zwischen farbenfrohen glänzenden Craqelee'-Dekoren und edlen Steinzeugglasuren gewählt werden kann.
Geöffnet ist nach Vereinbarung oder kommen Sie so vorbei.

C. S. Bundels & F. Möbius, Karlsbiese 175, 16259 Neulewin, Telefon: 033452 495965.
Mail an Frau Bundels
www.keramikatelier-bundels.de





(C) christina s. bundels

(C) christina s. bundels

(C) christina s. bundels

(C) christina s. bundels

 

Uta Gneisse: Objekte aus Wolle und Seide, Malerei und Atelier



In meinem Atelier in Altkötzschenbroda entstehen in aufwändiger Handarbeit Kleidung & Accessoires sowie textile Objekte zur Innendekoration. Ausgesuchte Materialien wie hochfeine Wolle und Seide sowie sorgfältige Verarbeitung der Unikate garantieren Originalität und Tragekomfort. Die Kleidungsstücke aus Wollfilz bewegen sich im Grenzbereich zwischen Modedesign und Textilkunst. Die Palette reicht von Kopfbedeckungen und Schals über Tops, Röcke bis hin zu Schmuck und Accessoires.

Atelier am Storchennest, Neubarnimer Dorfstraße 118, 015324 Letschin/OT Neubarnim.
Atelier Uta Gneiße, Bekleidung,Hüte, Schmuck, Objekte, Wohnaccessoires und Malerei, Königstrasse 15, 01097 Dresden.
www.galerie-uta.de
Mail an Frau Gneisse





(C) uta gneisse

(C) uta gneisse

(C) uta gneisse

(C) uta gneisse

 

Katrin Heinrich



Seit 2003 Freie Keramikerin, Eigene Werkstatt Geschirrserien und künstlerische Einzelstücke, Mischtechniken und intensive Dekorationen mit Engoben, Ausstellungsbeteiligungen, Innungsmitglied der Keramikerinnung
1998 -2003 Lehrbeauftragte und Beraterin für Handwerk und Industrie in Peru, ein Projekt für integrierte Fachkräfte der GTZ/ Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit, Frankfurt/Main
1994 - 1998 Freie Keramikerin Keramikwerkstatt mit Nikolaus Spies, Baukeramik, Scheibentöpferei und Ofenbau, Ausbildungsbetrieb, Altreetz, Design, Planung, Herstellung und Bau von Kachelöfen, Fußböden und Wandgestaltung, Künstlerische Einzelstücke, Innungsmitglied der Keramikerinnung
1992 - 1994 Meisterin/ Produktionsleitung Baukeramik- und Ofensetzerunternehmen Sohns, Wasserburg/ Bayern
1991 - 1992 Meisterin/ Produktionsleitung Baukeramikunternehmen Spieß, Mittergars/ Bayern
1990 - 1991 Kaufmännische Angestellte Versicherungsagentur Egger, Darmstadt
1989 -1989 Scheibentöpferin Keramikatelier Widera, Gießhof
1987 - 1998 Lehrausbildung zum Scheibentöpfer Keramikwerkstatt Thomas Münster, Güstebieser Loose
1983 - 1987 Arbeitstherapeutin für Keramik Kreiskrankenhaus, Haldensleben
1980 - 1982 Ausbildung zum Keramtechniker in der Industrie, Keramische Werke- Haldensleben

Katrin Heinrich, Ortwiger Hauptstr. 9, 15324 Letschin, OT Ortwig, Telefon: 033478/38554.
Mail an Frau Heinrich
www.keramikoderbruch.de


(C) katrin heinrich

(C) katrin heinrich

(C) katrin heinrich>

(C) katrin heinrich

 

 

Atelier Baugatz


Das Atelier Baugatz in Kerstenbruch ist ein Hort der Kunst und ein Ort der Begegnung.
Die Künstlergemeinschaft des Atelier Baugatz möchte über die Kunst mit Menschen ins Gespräch kommen. Mitbegründer Christian Baugatz dazu: „Das ist unser Versuch durch die verschiedensten Möglichkeiten und Fertigkeiten, wie zum Beispiel das Malen, die Musik oder andere kreative Betätigungen, Menschen zu erreichen und zu verbinden“.
Der eigentliche Kern der Künstlergemeinschaft besteht aus dem Schriftsteller und Maler Christian Baugatz, seiner Frau, der Textilgrafikerin Margarete sowie Sohn Julian.
Einer ihrer Wahlsprüche lautet: „Kultur ist keine Nebensache“.
Das Atelier Baugatz, welches es bereits seit den frühen 1990-er Jahren gibt, zog 1999 in das kleine Örtchen Kerstenbruch (Oderbruch) um. Die Künstlergemeinschaft möchte etwas bewegen und (nicht nur) mit den dort wohnenden Menschen in einen Dialog treten.
(Zitate von Nadja Voigt, MOZ)

Dr. Christian-Ulrich Baugatz, Kerstenbruch 36, 16259 Neulewin
Mail an Herrn Baugatz
www.atelier-baugatz.jimdo.com/

(C) atelier baugatz
(C) atelier baugatz
(C) atelier baugatz
(C) atelier baugatz

 

Autoren in und um Neulewin

Veit Templin: Der Malerlehrling I und II
Eine ostdeutsche Geschichte

Im ersten Teil seiner auf drei Bände angelegten Autobiografie schreibt der Autor nicht nur über seine eigene Kindheit und Jugend, sondern er entwirft auch ein faszinierendes Panorama der Landschafts- und Sozialgeschichte des Oderbruchs. Die Vielfalt des dörflichen Handwerks, das Oderbruchplatt, die Jugendcliquen und Nachbarschaften, die alltäglichen ostdeutschen Verwicklungen und immer wieder die Oder machen seine leidenschaftlichen, derben, dunklen und komischen Beschreibungen zu einem Erlebnis. „Der Malerlehrling“ ist vielleicht das, was Mikael Niemis „Popularmusik aus Vittula“ für die Schweden ist: mehr als ein Buch für Leute aus dem Oderbruch, vielmehr ein Schlüsseltext für das Leben und die Liebe in der Provinz.
242 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-944249-03-2, Erscheinungsjahr 2013, Preis: 10.00 € zuzgl. Versandkosten

Der zweite Band des „Malerlehrlings“ umfasst die Jahre nach dem Fortgang aus dem Elternhaus. Veit beschreibt das Leben auf dem Philippsberg, die rauen Arbeitswelten im Oderbruch und die Schikanen der Staatssicherheit. Er erzählt vom Wandel der Freundschaften, von den Umwegen der Liebe und von Land und Leuten.
264 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-944249-06-3, Erscheinungsjahr 2013, Preis: 10.00 € zuzgl. Versandkosten
((C) text/ fotos aufland-verlag
Verlag: Aufland-Verlag
Als Opa noch ein Ossi war

Als Opa noch ein Ossi war

 

 

Eberhard Rhode: Als Opa noch ein Ossi war

Eberhard Rhode wurde 1949 in Berlin geboren und wuchs in der geteilten Stadt auf.
Nach Abitur, Lehre und Ökonomiestudium bis 1990 in der Datenverarbeitung tätig, danach bis 2011 im sozialen Be­reich. Sein Rentnerdasein verbringt er in Berlin-Karlshorst und im Oderbruch und beschäftigt sich mit Fotografie und eben: dem Ge­schichtenschreiben. Neulich fragte meine Enkelin Paulin in ein Gespräch hinein: „Was ist denn das: HO ?“ Dadurch entstand die Idee, humoristische Kurzgeschichten aus der Zeit des KONSUM und der HO zuerzählen.
Meine Enkelkinder, Großnichten und Großneffen werden dadurch immer noch nicht alles aus dieser Zeit verstehen, aber es soll den geneigten Leser durch eigene Erinnerungen zum Erklären verleiten.
Eigene Erlebnisse der Schuljegendzeit sind mit Berliner Historie zu Schmunzelgeschichten zusammengefasst. 
((C) text/ fotos epubli gmbh
ISBN: 9783844268065, 148 Seiten, Softcover, 1.Auflage 2013, Verlag: epubli GmbH
Band 1: 10,50 Euro, Band 2: 12,90 Euro oder als E-Book: 5,99 Euro
Als Opa noch ein Ossi war

Als Opa noch ein Ossi war

 

 

Hannelore-Scholz-Lübbering und Hildegard Lämmer (Hrsg.): Wie die Oder rauscht

Als Ergebnis der Neulewiner Kunstwerkstatt der Lübbering- Stiftung liegt ein Band mit "Allerlei Geschichten entlang der Oder und aus der Neumark" vor. Erschienen ist das Buch im Leiziger Universitätsverlag, gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, den Small Projekt Found der Pro Europa Viadrina, den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Lübbering Stiftung. Auf 560 Seiten wurden von den Herausgeberinnen Prof. Hannelore Scholz-Lübbering und Hildegart Lämmer Sagen und Märchen aus den unterschiedlichen Routenführungen des Oderlandes zusammengetragen. Schon beim Betrachten des Buches erschließt sich seine Besonderheit- die Texte sind zweisprachig, deutsch und polnisch und stehen in direktem Zusammenhang mit dem 2012 von den beiden Herausgeberinnen im gleichen Verlag publizierten Bandes "Götter, Geister, Wassernixen entlang der Oder". Damit befördert das Buch nicht nur Wissen über eine ohnehin schon einzigartige Region sondern zudem ein grenzübergreifendes Zusammengehörigkeitsgefühl, wurzelnd in den uralten Ängsten und Freuden, dem Kampf der Menschen mit den Naturgewalten und der Sehnsucht, Wünsche und Hoffnungen in Geschichten auszudrücken und weiter zu geben. Entstanden ist einerseits eine spannende Sagen- und Märchenlektüre, eingeteilt in vier verschiedene Regionalgebiete, deren Örtlichkeit auch heute noch nachvollziehbar ist und anderseits ein im Wortsinne märchenhafter, Reise- und Kulturführer der uns Geschichte erleben lässt. Beim Lesen des vorliegenden Buches wird klar, wie einmalig und schützenswert die Oderregion beiderseits der Grenze ist. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine einzigartige Kulturlandschaft aus, sondern wird auch durch historische Figuren, Vorstellungen, Symbole und Erzählweisen dargestellt. Betrachtet man heute die Oderregion, so hat der Fluss wieder eine verbindende Funktion. Die Beziehungen zwischen den Menschen dies- und jenseits der Oder wachsen in vielen Bereichen zusammen. Dafür leistet das Buch einen wesentlichen Beitrag.
Stephan Kulke
1.Auflage 2012, Hardcover (Leipziger Uni-Verlag) Uni Verlag Leipzig
Wie die Oder rauscht

 

 

Hannelore-Scholz-Lübbering und Birgit Norden (Hrsg.): Götter, Geister, Wassernixen entlang der Oder

Ergebnisse einer Tagung in Slubice im September 2011
Erscheinungsdatum: 05.10.2012
Götter, Geister, Wassernixen- sie alle gehören zum reichen Schatz jener sagenumwobenen Flusslandschaft der Oder. Vor allem ihnen gilt die Aufmerksamkeit der Autoren dieses Bandes. Er vereint bemerkenswerte Beiträge zur Regionalforschung des heutigen deutsch- polnischen Grenzgebietes. Im Zentrum der wissenschaftlichen Diskussion stehen zwei Schwerpunkte: einerseits die historische Märchen- und Sagenforschung, andererseits die Märchen- und Sagenbiologie im regionalen Raum.Die hier entspringenden facettenreichen Reflexionen sind deutsch-polnische Annäherungen an eine gemeinsamen Kulturgeschichte- ganz im Sinne eines übergreifenden "kulturellen Gedächtnisses". 1.Auflage 05.10.2012, Paperback (Leipziger Uni-Verlag) Uni Verlag Leipzig
Götter, Geister, Wassernixen entlang der Oder

 

 

Christian Ulrich Baugatz: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“

2012 – 180 Jahre nach dem Tode Goethes, schrieb Christian-Ulrich Baugatz ein Essay mit dem Untertitel: Goethe aktuell. Dem Autor […] gelang eine Denkschrift, die jedermann hilfreich sein kann, der den Wunsch verspürt, sich neu auf das Denken und Schreiben unseres großen Nationaldichters einzulassen. Das Büchlein ergänzt auf schöne Weise manches, wovon der Goethekenner unter den Lesern bereits wusste. Zugleich ist es eine gelungene PR, eine Einladung, ein Neugierigmachen für jeden, der sich Johann Wolfgang von Goethe erstmals oder wieder einmal nähern möchte. Das es jemand schrieb, der heute auf seine Weise und in ähnlichen Gefilden wirkt, wie der Meister einst selbst – wird dem Künstler, in seiner Weimarer Gruft, nicht unrecht sein. (ISBN 978-3-86465-009-3) Verlag Trafo- Berlin

 

 

Christian Ulrich Baugatz: Der HERR liebt die Seinen NICHT! Monotheismus in Geschichte und Gegenwart

Hat die Religion eine Zukunft?
Viele Menschen werden von dieser Frage bewegt, denn die Religion bietet Orientierung für den kleinen und den großen Rahmen unseres Daseins. Wir vertreten die These: Eine Zukunft der Religion in einer von der Globalisierung geprägten Welt kann es nur geben, wenn diese von allen Machtstrukturen befreit, und als eine gemeinschaftsstiftende Privatangelegenheit praktiziert werden wird. Damit ist nicht nur die Trennung von Staat und Kirche, Thron und Altar gemeint, sondern auch die Aufhebung der innerhalb der Glaubensgemeinschaften bestehenden Machtstrukturen in Denken und Handeln. In unserem Kulturkreis wird traditionell nur der organisierte Monotheismus als die einzig mögliche Form der Religion angesehen. Aber gerade der Monotheismus, wie bereits in der Antike festgestellt, ist eine Form des Atheismus, denn hier dienen das religiöse Element und das kulturelle Erscheinungsbild nur der Verkleidung des dahinter liegenden Machtanspruchs. Beim Auftauchen des Monotheismus in der Antike wurde er teils mit Verwunderung und teils mit Abscheu betrachtet. Denn während sich in den anderen Religionen die Vielfalt der Naturkräfte in den Göttererscheinungen widerspiegelt, distanziert sich der Monotheismus von der Natur und propagiert die Herrschaft eines einzigen Gottes, eines gottgleichen Fürsten, Führers oder eines alleinigen politischen Prinzips. Wir haben es in jedem Falle mit einem religiös bemäntelten diktatorischen System zu tun. Der Monotheismus beruht auf Gewalt, Befehl und Rache einerseits, sowie Gehorsam, Angst und Selbstentfremdung andererseits. Der HERR liebt die Seinen NICHT! Der Gott des Monotheismus ist ein Mann, deshalb werden in solchen Systemen die Frauen grundsätzlich als Menschen zweiter Klasse angesehen und behandelt. Der Monotheismus, erfunden im alten Ägypten unter Pharao Amenophis IV.(1364-1347 v. d. Zeitenwende) und im jüdischen Nachbarland, im Alten Testament festgeschrieben, brachte eine neue Form der Gewalt in die Welt, die auf verschiedene Weisen noch heute wirkt. Denn die drei großen monotheistischen Religionen berufen sich auf das Gedankengut des Alten Testamentes. Nachgiebigkeit und Toleranz finden sich darin nur bei einzelnen Gläubigen und einzelnen Gruppen. Das System selbst ist intolerant, denn das ist seine Natur. Monotheismus und Gewalt sind austauschbare Begriffe. An ausgesuchten Beispielen wird die Geschichte des Monotheismus dargestellt und auf seine verheerenden Folgen in der heutigen Gesellschaft verwiesen- auf monotheismusartige Gehorsamsformen in Politik, Wirtschafts- und Finanzwelt. Die durch Jahrtausende praktizierte Deformierung des Menschen, der zu Unterwürfigkeit und Unselbständigkeit abgerichtet wurde, ist eine Gefahr für die Demokratie sowie den Bestand der Menschheit. Dadurch wird die Geschichte des Monotheismus zur anschaulichen Darstellung der Verhinderung der menschlichen Emanzipation. Zwei Aufgaben ergeben sich daraus: - Die Notwendigkeit der Aufklärung - Die Besinnung auf eine den Menschen fördernde religiöse Praxis. Beide Themen bilden eine Einheit und werden so von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus in den folgenden Bänden dieser Reihe behandelt. Verlag Trafo- Berlin
Broschüre Fähre Gustebieserloose

 

 

Christian Ulrich Baugatz: „Fühlendes Denken - denkendes Fühlen“

Christian-Ulrich Baugatz hat nur ein Jahr nach seinem Essay über Goethe und dem Band „Der Herr liebt die seinen nicht“ seine Trilogie abgeschlossen. Mit „Fühlendes Denken - denkendes Fühlen“ veröffentlicht der Maler und Autor aus Kerstenbruch vier Essays über den Geist der Romantik, schreibt die Rezensentin der Märkische Oderzeitung Nadja Voigt. *
Weiter heißt es in dem Artikel: Wieder hat Baugatz' Frau Margarete die Gestaltung des Titels übernommen und will für die Trilogie noch einen dekorativen Schuber entwerfen. Doch auch von dem 1941 in Potsdam geborenen promovierten Theologen, Maler und Autor finden sich fast zwei Dutzend Zeichnungen in dem neuesten Werk. Dabei gebe es wenige Autoren, die sich selbst illustrieren, merkt Baugatz an. „Das Schreiben und Zeichnen ist bei meinem Mann ein Wechselspiel“, erklärt Margarete Baugatz.
Bereits als Student war ihm die prägende Epoche der Romantik besonders nahe. „Die Epoche der Romantik kann man nicht auf die Vorliebe für Gefühlsregungen und Stimmungen einengen“, schreibt Baugatz in seinem Vorwort. Sie sei eine Atempause zwischen zwei seelenlosen Systemen gewesen: dem Absolutismus und dem Kapitalismus. „Die Suche nach der blauen Blume, dem Symbol der Romantik, das ist die Suche nach der eigenen Seele“, heißt es weiter. „Diese Suche macht sich in den Suchenden bemerkbar in fühlendem Denken und denkendem Fühlen“. Nach dem Titel habe er lange gesucht, berichtet Baugatz.
„Ich hoffe, dass es im Sinne der Romantiker eine Bibel für die Jugend ist“, so Baugatz über sein Werk. Mit ihm möchte er Impulse setzen, damit sich junge Menschen auch heutzutage über den geistigen Neuanfang in Europa von einst informieren können. Und etwas daraus mitnehmen für das Hier und Jetzt.
* Quelle: Nadja Voigt, MOZ, 24./25. August 2013
Verlag Trafo- Berlin

 

 

Hannelore Scholz-Lübbering und Hildegard Lämmer: "Allerlei Geschichten aus dem Oderbruch"

Eine unscheinbare Tafel befindet sich an einer hohen Kiefer, die nahe der Försterei Bodenseichen in den Himmel ragt. Eine Freienwalderin soll 1628 an dieser Stelle als Hexe verbrannt worden sein. Davon erzählt eine Sage, die in den Buch "Allerlei Geschichten aus dem Oderbruch" nachzulesen ist. Die vermeintliche Hexe rief der gaffenden Menge tapfer zu: "So wahr ich unschuldig sterbe, wird aus der Asche dieses Scheiterhaufens eine Fichte hervorkeimen und zu einem mächtigen Baum werden!" - Die Sage der "Brandfichte" ist eine von rund 80 Geschichten und Legenden, die die studierte Grundschullehrerin Hildegard Lämmer und die habilitierte Germanistin Hannelore Scholz-Lübbering in ihrem Buch "Allerlei Geschichten aus dem Oderbruch" zu einem wahren Sagenschatz vereint haben. Den beidem Herausgeberinnen war es ein besonderes Anliegen, mit ihrem Buch, das im Oktober vergangenen Jahres veröffentlicht wurde, "der nächsten Generation etwas über die Geschichte dieses atemberaubenden Landstriches zu hinterlassen". Der Band, der in fünf Touren zu einer Entdeckungsreise ins Oderbruch einladen soll, führt den Leser an Orte, Plätze und Landschaften, deren Geschichte anhand mündlicher Überlieferungen, die im Laufe der Jahrhunderte zu Sagen, Märchen und Legenden wurden, nachgezeichnet wird. Einem Wanderweg gleich kann der Leser die Routen mit dem Fahrrad, dem Auto oder einfach zu Fuß erschließen. Bevor das Buch im Verlag des Architekten Alexander Scholz, Edition Galerie Vevais, erscheinen konnte, verbrachten die Herausgeberinnen sehr viel Zeit in Archiven, Bibliotheken und mit der Lektüre alter Monatskalender. "Das Oderbruch ist eine sehr junge Region", sagt Hannelore Scholz-Lübbering. "Auch wenn man uns wenig Hoffnung gemacht hat, wir haben nicht aufgegeben. Ohne die Hilfe der Abteilung Kultur des Landratsamtes in Seelow und vieler Privatpersonen, die uns ihre Texte zur Verfügung gestellt haben, hätten wir das Projekt nicht realisieren können." Der kulturelle Reisebegleiter, wie Hannelore Scholz-Lübbering das Buch manchmal auch bezeichnet, soll aber keineswegs allein touristischen Zwecken dienen. "Es soll den Oderländern ein Stück kulturelle Identität geben. Wir wollten, dass sich die Leute in unserem Buch wiedererkennen. Sagen und Märchen, die an einen Ort gebunden sind, haben sehr viel Identifikationspotential. Sie binden den Leser", erklärt die Germanistin, die lange Jahre an der Humboldt-Universität in Berlin gelehrt hat. Als sie einer Seniorengruppe in Zollbrücke ausgewählte Sagen vorgetragen habe, waren die Rentner so begeistert Historisches über ihre Heimatstädte und Heimatdörfer zu erfahren, dass sie ihr die Bücher nach Ende der Lesung "fast aus den Händen gerissen haben", freut sich Hannelore Scholz-Lübbering. Die Berlinerin, die in den 1990er Jahren nach Ostbrandenburg kam und seitdem zwischen Neulewin und der Hauptstadt pendelt, verliebte sich sofort in das malerische Landschaftspanorama des Oderbruchs mit seinen endlosen Weiten, kilometerlangen Alleen und der magischen Flusslandschaft. Ihre Faszination für die Region sei auch Inspiration für das Buchprojekt gewesen. Spannende wie ungewöhnliche Geschichten bietet das Buch dem Leser. Die Episode über die Hechtreißer-Innung zu Wriezen sei ihre ganz persönliche Lieblingsgeschichte, sagt Hannelore Scholz-Lübbering. "Ich finde aber auch die Sagen um die Hexenprozesse von Bad Freienwalde sehr interessant". Die angebliche "Hexe" Anna Liebenwaldt sollte mit ihrer Weissagung übrigens recht behalten: An der Stelle ihrer Verbrennung steht heute ein mächtiger Nadelbaum. Kontakt: Lübbering-Stiftung, Prof. Dr. Hannelore Scholz-LübberingDas Buch kostet 22 Euro, erschienen ist es bei Edition Galerie Vevais. (Quelle: MOZ- Onlinearchiv)
Allerlei Geschichten aus dem Oderbruch

 

 

Mirjam Pikula …und Wolfgang Schirmer: "Oderbruch Kochbuch- Zwischen Kunst, Kultur und Kochtopf"

192 Seiten, gebunden, Format: 17 x 24 cm, ISBN 978-3-86037-446-7 Im Oderbruch reicht der Himmel noch ein paar Meilen höher als andernorts. Vielleicht liegt es an dem Fluss. Der hat der Gegend seinen Stempel aufgedrückt und den Namen geprägt. Vielleicht liegt es aber auch an den Menschen, die hier leben. Sie haben seit Generationen den Boden bewirtschaftet und dabei vielleicht auch den Himmel verschoben. Zusammengestellt haben Mirjam Pikula und Wolfgang Schirmer mehr als 170 Rezepte und sie mit Geschichten und Erzählungen kombiniert. Sie haben der Region eine Liebeserklärung geschrieben, die nicht nur den Romantikern ans Herz gelegt sein soll. Auch die Freunde guter, ehrlicher Küche werden mit diesem Buch ihr Freude haben. Von herzhaft bis zart, von verspielt bis handfest reicht die Auswahl der Gerichte. Einfach beschrieben und sauber gegliedert finden Profis und Anfänger das Passende Rezept zu jeder Gelegenheit. Damit die Zeit beim Kochen nicht lang wird, bieten sich die humorigen und hintergründigen Geschichten aus dem Oderbruch als kurzweilige Lektüre an, hübsch und üppig garniert mit stimmungsvollen Bildern macht dieses Kochbuch seinem Namen alle Ehre, guten Appetit. Preis: 19,90 Euro
Oderbruchkochbuch

 

 

Herausgebergemeinschaft: "Viadrus", 1./2./3. und vierter Jahrgang

(js) Der vierte Jahrgang des Jahrbuches Viadrus mit Beiträgen zur Heimatgeschichte liegt vor. In Anwesenheit zahlreicher Autoren und interessierter Gäste haben die Leiter des Redaktionskollektivs Ernst-Otto Denk und Heiko Walther-Kämpfe das Werk in der überfüllten Tourist-Information präsentiert. Heiko Walther-Kämpfe bilanzierte dabei: "Wir haben 1000 Seiten mit Geschichten und Geschichte gefüllt, sind dabei immer unserem Motto treu geblieben, Geschichten auszugraben und zu sammeln, die sonst verloren gegangen wären." In einem humorvollen Streifzug durch das Inhaltsverzeichnis machte der Mitarbeiter der Tourismus-Information neugierig auf die zahlreichen Beiträge. So überrasche sicher viele, was Stadtführer Gerhard Rumland über Friedrich II. und den Kartoffelanbau im Oderland aufgeschrieben habe. Polnische Autoren von der Universität Szczecin überraschten ebenfalls - mit einem Beitrag über den ersten Modezaren Deutschlands, Hermann Gerson. Das Vorwort habe der emeritierte Professor Ludwig Braun geschrieben, der im vorigen Jahrbuch schon einen Text aus dem Dreißigjährigen Krieg analysierte, in dem der Odergott Viadrus erwähnt wurde. Ernst-Otto Denk proklamierte zudem: "Unser Buch soll nicht nur alte Geschichten aufwärmen, sondern zusätzlich anregen, mit ihm unter dem Arm loszufahren und die beschriebenen Orte wirklich aufzusuchen, also den Tourismus zu befördern." Insofern sei es legitim und hoch zu würdigen, dass die Tourismus GmbH den Druck vorfinanziere und Heiko Walther-Kämpfe mit seinem selbst gefertigten Layout die Arbeit eines Verlages ersetze. Denk regte an, den Blick auch über die Oder hinaus zu erheben: "Wir berichten auch darüber, wie es jenseits der Oder aussieht, schließlich heißt das Buch im Untertitel ...et Terra Transoderana." Einer der Autoren, Volker Panecke, las bei der Präsentation seine Beiträge, die das Freienwalde von vor 50 Jahren beschreiben, denn er verbrachte in der Kurstadt seine Kindheit. (Moz)
Broschüre Viadrus

 

 

Christian Ulrich Baugatz: "Das Zauberwort oder Neun Tage abseits der Zeit"

"Das Wirkliche ist oft nur ein Traum, und ein Traum ist etwas Wirkliches." Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Erzählung. Mit den Augen eines jungen Malers werden die Insel Rügen, ihre Bewohner und das Meer betrachtet. Schönheit und Eigenwilligkeit der Natur, Kunst und Liebe, Jugend und Vergänglichkeit sind Themen, die anklingen. Die beigefügten Zeichnungen ergeben zusammen mit dem Text ein Malertagebuch. Ein stilles Buch, geeignet zur Lektüre in der Ruhe eines Ostseeurlaubes. Obwohl der Text bereits 1976 verfasst wurde, erweist sich erst heute seine ganze Aktualität. Christian-Ulrich Baugatz, geboren 1941 in Potsdam, Dr. theol., ist freiberuflicher Maler, Privatgelehrter und Chorleiter. Er lebt im Oderbruch und versucht sich als Biogärtner. Die Malerei ist ihm als Anschauung der Welt zugleich Weltanschauung im Sinne Goethes. Quelle: trafo Literaturverlag
Das Zauberwort oder Neun Tage abseits der Zeit

 

 

Kulturhistorischer Verein Güstebieser Loose: "Kunst im Oderbruch"

Es erwartet Sie ein umfangreicher Überblick über die in unserer Umgebung niedergelassenen Künstler. Jeweils zwei Werkfotos illustrieren deren Schaffen und werden durch ein Adressenverzeichnis und eine Auflistung wiederkehrender Veranstaltungen ergänzt. Dies alles wird Ihnen auf hochwertigem Papier in professionellem Fünffarbdruck präsentiert. Sie unterstützen mit dem Kauf dieses Büchleins die Möglichkeit einer weiteren, aktualisierten Auflage. Natürlich liegt die Broschüre auch in der Oderbruchscheune aus. Sie erhalten Ihre Ausgabe zum Preis von 8,00 Euro, gegen eine geringe Versandgebühr unter der Adresse

Die Oderbruchscheune

Kunstführer

 

 

Professor Bertold Jonas und Peter Herbert: "Die Fähre, Güstebieser Loose 1723- 2007"

Im September 2007 erschien die Broschüre "Die Fähre, Güstebieser Loose 1723- 2007", eine historische Betrachtung. Layout und Gestaltung von Victor Baselly. Alle Texte sind zweisprachig, deutsch- polnisch. Sie finden zahlreiche historische und aktuelle Fotos die die Geschichte des Fährbetriebes in Güstebieser Loose abrunden. Sie erhalten Ihre Ausgabe gern per Versand, gegen eine geringe Versandgebühr unter der Adresse (bitte auf den Link klicken): Natürlich liegt die Broschüre auch in der Oderbruchscheune aus. Preis: 7,00 Euro
Broschüre Fähre Gustebieserloose